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13.03.2015

Damit die Linke weiss, was die Rechte tut

Gebäudesimulationen sind mittlerweile gängige Praxis, um bei der Auslegung von Erdwärmesonden den Energiebedarf eines Gebäudes bestmöglich zu prognostizieren. Neu hingegen ist, die Gebäudesimulation mit einer angepassten Software zu koppeln, die den so wichtigen Einfluss der Grundwasserströmung mit in die Simulation einbezieht.
Spezialisten von der Gruner Böhringer AG (Dr. Dirk Arndt) der Gruner Gruneko AG (Philip Klingler) und der Gruner Roschi AG (Manuel Frey) haben genau dies getan und darüber geschrieben.

Die übliche Gebäudesimulation bezieht Faktoren wie Ausbaustandard, Dämmung, Standort, Anlagentechnik und geplanten Nutzungstyp in die Auswertung ein. Durch das ergänzende Bewertungsergebnis der Grundwasserströmung kann die Anzahl der Erdwärmesonden so weit reduziert werden, dass zwar einerseits eine optimale Versorgung stattfindet, anderseits jedoch keine Überkapazität eingeplant werden muss, weil ein wichtiger Bewertungsfaktor bisher nicht berücksichtigt wurde.
Dieses von den Gruner-Experten entwickelte Plug-In "FeEP" (aufgebaut auf dem Softwarepaket für Grundwasserströmungsmodelle "Feflow") ermöglicht ein optimiertes Erdwärme-Felddesign bezüglich der Anzahl, Abstände und Tiefe der Sonden. Dadurch können nicht nur Kosten bei der Entstehung, sondern auch während des gesamten Lebenszyklus des Gebäudes eingespart werden.

Weitere Informationen können Sie dem Artikel vom TEC 21 entnehmen oder sich direkt an einen der o.g. Spezialisten wenden.

Simulation: Isothermenflächen zeigen den Temperatureinfluss des Wärmespeichers auf die Umgebung.