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Gotthard-Basistunnel Nord

Material­bewirt­schaf­tung

Beim Bau des 7,8 km langen Teilabschnittes Erstfeld des Gotthard-Basistunnels fallen rund 3,1 Mio. Tonnen Ausbruchmaterial an. Vorgabe für die Materialbewirtschaftung ist, eine maximale Wiederverwendbarkeit des Ausbruchmaterials im Projekt, eine minimale Belastung der Umwelt sowie eine wirtschaftliche Gesamtlösung sicherzustellen.

Erreicht wurden die Ziele durch ein komplexes Förderbandsystem innerhalb des Installationsplatzes, einer optimierten Lagerhaltung mit diversen Zwischenlagern, der Aufbereitung des TBM-Ausbruchmaterials zu Betonzuschlagstoffen im Teilabschnitt Amsteg und SM1- Aufbereitung im Teilabschnitt Erstfeld.

 

 

Die Materialbewirtschaftung stellt das Bindeglied zwischen den Arbeiten im Teilabschnitt Erstfeld, Teilabschnitt Amsteg und Teilabschnitt Altdorf/Rynächt sowie Dritten dar.
Die Materialbewirtschaftung im Teilabschnitt Erstfeld beinhaltet den Bau, den Betrieb und den Rückbau folgender Anlagen:

  • Siebstation (zentrale Steuerstelle)
  • Bahnverladeanlage
  • Aussenaufgabestellen
  • LKW-Beladeanlagen
  • SM1-Aufbereitungsanlage
  • komplexes Förderbandsystem
  • Zwischenlager
  • Entladegosse

 

 

Bearbeitungszeitraum: 1997 – 2008
Leistungen: In IG: Projektleitung Teilabschnitt Erstfeld, Auflageprojekt, Bauprojekt, Ausschreibung, Begleitung Ausführung und Bauleitung

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