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Erweiterung der Zone A

Flughafen Zürich

Im Jahr 2015 zählte er über 26 Millionen Passagiere, die über den Flughafen reisten. Das ist fast eine Million mehr als im Vorjahr. Doch wie begegnet der grösste Flughafen der Schweiz dieser Herausforderung? Indem er sich baulich konstant weiterentwickelt. In die zukünftige Entwicklung der Zone A sind auch die Gruner Kiwi AG sowie die Gruner AG involviert. 

Die Zone A im Herzen des Passagierterminals 1 bildet das Eingangstor zum Flughafen Zürich. Ziel ihrer zukünftigen Entwicklung ist neben der Definition der Architektensprache und dem modularen Aufbau der Gebäudeetappen die integrale, funktionale und architektonische Vernetzung mit den benachbarten Funktionsgebäuden und Infrastrukturelementen.

 

Siegerteam aus dem Submissionsverfahren

Die Flughafen Zürich AG (FZAG) hat 2015 in einem zweistufigen Submissionsverfahren ein Generalplanerteam für diese anspruchsvolle Aufgabe gesucht. Im Siegerteam von steigerconcept AG ist Gruner Kiwi AG für die gesamte Gebäudetechnikplanung, Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär, Elektro- und Gebäudeautomation sowie die Fachkoordination verantwortlich. Für den Brandschutz und Schallschutz werden die Spezialisten der Gruner AG hinzugezogen.

Nutzungsenergiekonzept und Planungsaufgaben

Basierend auf dem Nutzungsenergiekonzept der Gruner Kiwi AG und den vorhandenen Potenzialen der FZAG werden die neu erstellten Gebäude an die bestehenden Energieleitungen und die vorhandenen Infrastruktur angeschlossen. Dabei stellen sich folgende planerische Herausforderungen:

  • Erstellen bzw. Umlegen der Medienkanäle
  • Gewährleistung einer hohen Versorgungssicherheit während der ganzen Umbauphasen
  • Flexibilität in der Nutzung der neuen Gebäude
  • Betriebsoptimierung während der ganzen Umbauphase
  • Betriebsoptimierung in Bezug auf niedrige Betriebskosten (Gruner Roschi AG unterstützt hierbei mit Simulationen)
  • Digitale Planungswerkzeuge – vom 3D-Modell bis zu BIM
  • Die gesamte Planung erfolgt vom Vorprojekt an konsequent im 3D-Modell über alle Gebäudetechnikgewerke. Hierbei werden die neusten Programme und Planungstools zu Auslegung, Darstellung und zum Controlling eingesetzt. Im Laufe des Projektes bis 2022 werden weitere Methoden wie Building Information Modeling (BIM) in den Planungsprozess integriert werden.

Etappierung der Erweiterung

  • Teilprojekt 1: Perimeterfreilegung, Umlegen von mehreren grossen Medienkanälen, Erstellen eines Ersatzneubaus für die Mieter und Nutzer der abzubrechenden Gebäude
  • Teilprojekt 2: Erstellen des Gebäudes A40 als Betonsockelbau für die neue Gepäcksortieranlage (GSA)
  • Teilprojekt 3: Umbauten in den bestehenden Gebäuden A4 und D2, Installation der GSA-Technik

Nach Fertigstellung im Jahr 2022 wird das Sockelgebäude der GSA den Grundstein für die gesamte Zone A bilden. Die neu erstellten Dachflächen des Gebäudes A40 dienen als Potenzial für die Erweiterung von Terminal A und neuer mehrgeschossiger Gebäude.