13. Mai 2022

Die Aiguillon-Eisenbahnbrücke in der Schweiz, eine der ersten Eisenbahnbrücken, die vollständig aus Ultrahochleistungs-Faserzementverbundwerkstoffen (UHPFRC) besteht.

Die Eisenbahnbrücke von Aiguillon wurde im Juli 2021 unter Verwendung von ultrahochfesten faserverstärkten Zementverbundwerkstoffen (UHPFRC) fertiggestellt. Diese erfolgreiche Konstruktion bestätigt das Potenzial und die Perspektive der Anwendung von UHPFRC-Material für den Bau neuer Strukturelemente für Infrastrukturprojekte.

Die Eisenbahnbrücke von Aiguillon wurde im Juli 2021 unter Verwendung von ultrahochfesten faserverstärkten Zementverbundwerkstoffen (UHPFRC) fertiggestellt. Diese erfolgreiche Konstruktion bestätigt das Potenzial und die Perspektive der Anwendung von UHPFRC-Material für den Bau neuer Strukturelemente für Infrastrukturprojekte.

Die Projektreferenz kann hier eingesehen werden.

 

Ein Artikel über das Projekt wurde soeben für das IABSE-Symposium in Prag 2022 veröffentlicht. Der Artikel trägt den Titel "Short span UHPFRC railway bridge in Switzerland - from design to implementation":

Der Beitrag wurde verfasst von:

Ngoc Thanh Trinh

Projektleiter, stellvertretender Leiter der Abteilung Leman Engineering Structure, Gruner Stucky Ltd, Schweiz

Numa Joy Bertola

Postdoktorandin, Labor für strukturelle Instandhaltung und Sicherheit, EPFL, Schweiz

Enrique Garcia

Projektleiter, TRAVYS Ltd, Schweiz

Eugen Brühwiler

Professor, Leiter des Labors für Bauwerkserhaltung und -sicherheit, EPFL, Schweiz

Zusammenfassung

In diesem Beitrag wird der Entwurf und die Konstruktion der Aiguillon-Eisenbahnbrücke in der Schweiz vorgestellt, einer der ersten Eisenbahnbrücken, die vollständig aus ultrahochfesten faserverstärkten Zementverbundwerkstoffen (UHPFRC) besteht. Der Trogträger hat eine Länge von 6,6 m und eine Breite von 5,7 m. Er ist für ein Schmalspurgleis und zwei Gehwege ausgelegt. Der Trog besteht aus zwei vorgefertigten Elementen aus UHPFRC mit Bewehrungsstäben aus Stahl. Diese Elemente werden zunächst im Werk hergestellt und dann auf der Baustelle durch eine längs verlaufende Ortbetonfuge zusammengefügt.

Die Herausforderungen und Erfahrungen in diesem Projekt werden diskutiert und im Hinblick auf zukünftige Projekte analysiert. Darüber hinaus werden die Eignungstests in Originalgröße zur Validierung der Verbindung zwischen den beiden vorgefertigten Elementen beschrieben. Die Testergebnisse der strukturellen Widerstandsfähigkeit der Verbindungen stimmen gut mit den analytischen Ergebnissen überein.

 

Die Laborexperimente, die erforderlich waren, um die Eignung der Keilzinkenverbindung für Eisenbahnbrücken zu validieren, waren auch Gegenstand eines Fachartikels, der im International Journal on Materials and Structures (in englischer Sprache) veröffentlicht wurde und unter folgendem Link abgerufen werden kann:

https://link.springer.com/article/10.1617/s11527-022-01931-x

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