Kariba dam rehabilitation project

    Kariba dam rehabilitation project

    Kariba dam rehabilitation project

    Kariba dam rehabilitation project

    ­Ka­ri­ba ­Dam ­re­ha­bi­li­ta­ti­on ­pro­jec­t

    Der Kariba-Doppelbogendamm aus Beton wurde in den späten 1950er Jahren am Sambesi-Fluss, der die Grenze zwischen Sambia und Simbabwe bildet, gebaut. Mit einer Wassermenge von 181 Milliarden Kubikmetern bildet der Kariba-Damm den grössten künstlichen Stausee der Welt. Der Damm ist 128 m hoch und hat eine Kronenlänge von 617 m. Mit einer Gesamtleistung von 1830 MW speist er zwei unterirdische Wasserkraftwerke, die jeweils knapp 50 % des Stroms für beide Länder liefern.

    Seit seiner Errichtung leidet der Damm unter einer Alkali-Aggregat-Reaktion (Betonquellung), die zu einer zunehmenden Klemmgefahr bei der Betätigung der sechs Überlaufklappen und der entsprechenden Absperrvorrichtungen führt. Darüber hinaus ist es im Laufe der Jahrzehnte zu einer starken Aushöhlung des Felsfundaments im Tauchbecken gekommen, die durch den Aufprall der Überlaufdüsen verursacht wurde und ein 90 m tiefes Loch gegraben hat, das nun das Fundament des Damms zu untergraben droht.

    Gruner Stucky Ltd. wurde mit der Planung und Ausführung der Sanierungsarbeiten an der Hochwasserentlastungsanlage und am Tauchbecken beauftragt, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Kariba-Damms zu verbessern. Die Arbeiten umfassen die Neugestaltung des Tauchbeckens, um Kolkbildung und Erosion einzuschränken, die das Fundament des Damms untergraben könnten, sowie die Sanierung der Hochwasserentlastungsanlage und der zugehörigen Infrastruktur, um die Stabilität und den Betrieb des Damms zu verbessern.

    Das Projekt besteht aus zwei Komponenten:

    1. Austausch des Portalkrans, der Sperrbalken und der vertikalen Schlitze im Sekundärbeton des Damms, um das Schliessen der Sperrbalken gegen die Strömung zu gewährleisten;
    2. Stoppen der Kolkentwicklung durch Ausbaggern (Sprengen) und Anpassen des Tauchbeckens in eine geeignete hydraulische Form, wodurch die Energieableitung des Wasserstrahls erhöht und die regressive Kolkbildung des Dammfundaments stabilisiert wird.

    Die Arbeiten werden voraussichtlich im Jahr 2025 abgeschlossen sein.

    Das Projekt hat eine eigene Website, die vom Auftraggeber, der Sambesistrom-Behörde, betrieben wird und auf der Sie weitere Informationen finden können: http://www.zambezira.org/kdrp/

    Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website der Weltbank https://www.worldbank.org/en/region/afr/brief/the-kariba-dam-rehabilitation-project-fact-sheet

    2015 - 2025

    ­En­er­gie,
    ­Geo­tech­ni­k, ­Spe­zi­al­tief­bau­,
    ­Was­ser­kraf­t

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    Ihr Ansprechpartner

    Brendan Quigley
    Leiter Wasserkraft, Talsperren
    +41 21 637 15 72 | YnJlbmRhbi1tYXJ0aW4ucXVpZ2xleUBzdHVja3kuY2g=

    Gruner Stucky SA
    Rue de la Gare de Triage 5
    CH-1020 Renens VD 1

    Referenzen zu diesem Thema

    SBB Zü­rich ­Sta­del­ho­fen – ­Ein­flus­s ­Tun­nel­bau auf­ ­Be­stan­d ­mit­ ­Fi­ni­te-­Ele­men­te-­Mo­del­len
    ­Ge­richts­ex­per­ti­se, ­Gut­ach­ten, ­Prüf­man­da­t, ­Se­con­d-O­pi­ni­on
    Wind­par­k ­Mut­ten­z
    ­Ka­ri­ba ­Dam ­re­ha­bi­li­ta­ti­on ­pro­jec­t
    SBB, ­Bahn­ver­bin­dun­g CE­VA, ­Gen­f