5. Juni 2023

Alles nach Plan: Zubringer A4 Obfelden-Ottenbach wird dem Verkehr übergeben

Am Wochenende weihten die beiden Zürcher Gemeinden Obfelden und Ottenbach den neuen Autobahnzubringer A4 ein. Als Projektbeteiligte war Gruner am grossen Eröffnungsfest dabei.

Am Wochenende weihten die beiden Zürcher Gemeinden Obfelden und Ottenbach den neuen Autobahnzubringer A4 ein. Als Projektbeteiligte war Gruner am grossen Eröffnungsfest dabei.

Nach knapp drei Jahren Bauzeit geht heute, 5. Juni 2023, der Autobahnzubringer A4 in Obfelden und Ottenbach termingerecht in den Betrieb. Die grosse Eröffnung fand am Wochenende statt: Unter dem Motto «Zuebringerfäscht – zwei Dörfer, eis Fäscht» feierten die beiden Gemeinden den neuen Zubringer und boten den Besucherinnen und Besuchern ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm. Als Mitwirkende waren wir vor Ort und freuten uns über die positive Rückmeldung seitens der Bewohnerinnen und Bewohner. Dank der Umfahrung werden die beiden Gemeinden nachhaltig vom Durchgangs- und Schwerverkehr entlastet. Darüber freuen sich nicht nur die 8'300 Einwohnerinnen und Einwohner, sondern auch die Flora und Fauna in der Umgebung. So gehörten zu den getroffenen Ersatz- und Ausgleichsmassnahmen unter anderem die Realisierung eines 4,5 Kilometer langen Amphibienleitsystems mit zehn Kleintierdurchlässen, die Erstellung von zwei Wildtierbrücken und eine Wildtierunterführung, welche Gruner allesamt plante und begleitete.

Multidisziplinär und multilokal unterwegs

Die Planung und Begleitung des Projektes erfolgte erstmalig im Rahmen eines GU+-Mandats. Das heisst, sämtliche Planungsleistungen wurden im gleichen Werkvertrag wie die Bauleistungen erbracht. Die Gruner Kolleginnen und Kollegen aus den Fachbereichen Umwelt, Wasserbau, Kunstbauten, Strassenbau und Bauleitung von den Standorten Basel, Zug und Zürich trieben gemeinsam mit den weiteren Projektbeteiligten das Projekt unter Rekordzeit voran. Das Projekt stand unter enormem Zeitdruck: Die Vorlaufzeit der Planung gegenüber dem Start der Bauarbeiten betrug lediglich vier Monate. Danach erfolgte die Planung «rollend», das bedeutet, die Pläne wurden parallel zu den laufenden Bauarbeiten fertiggestellt.

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