18. Februar 2026
Stromeinsparung entspricht 14 Haushalten pro Jahr
2024 sank der Stromverbrauch an allen Schweizer Standorten um 8,2 Prozent – das entspricht der Energie von rund 14 Schweizer Haushalten. Möglich wurde dies durch bewusstes Verhalten im Arbeitsalltag sowie gezielte technische Optimierungen bei Gruner.
Mitarbeiterin am Gruner Arbeitsplatz
17.45 Uhr in einem Gruner-Büro in Zug. Die letzten Projektpläne sind verschickt, ein Teams-Call endet. Eine Mitarbeiterin fährt ihren Rechner herunter, schaltet den Bildschirm aus und legt den Stromsparschalter um. Im Nachbarbüro geht das Licht aus. Schritte im Gang, dann wird es ruhig. Was nach Routine klingt, summiert sich über 600 Arbeitsplätze hinweg – Tag für Tag. Mitarbeitende schalten ihren Strom morgens gezielt ein und nach Feierabend konsequent wieder aus. Sie lassen keine Geräte im Stand-by-Modus laufen und nutzen Strom nur dann, wenn sie ihn wirklich brauchen. Diese einfache Gewohnheit senkt den Energieverbrauch ausserhalb der Betriebszeiten deutlich.
Technische Optimierungen als Hebel
Zum Engagement der Mitarbeitenden kommen gezielte Investitionen hinzu. Am Standort Basel ersetzte Gruner sämtliche Stehleuchten durch energieeffiziente LED-Technologie. Mehrere Standorte beziehen Ökostrom und erhöhen damit kontinuierlich den Anteil erneuerbarer Energie. Auch auf den eigenen Dächern produziert Gruner Strom: Die Photovoltaikanlagen in Köniz, Oberwil und St. Gallen deckten 2024 bereits 6,6 Prozent des gesamten Stromverbrauchs (Vorjahr: 6,1 Prozent). Die Kombination aus Alltagsverhalten und technischer Weiterentwicklung zeigt Wirkung.
8,2 Prozent weniger Stromverbrauch verändern nicht die Welt über Nacht. Doch sie zeigen, dass Fortschritt möglich ist, wenn technologische Verbesserungen und konsequentes Handeln zusammenspielen.
Stomsparschalter am Arbeitsplatz
Arbeiten mit einem Stromsparschalter
LED Stehleuchten bei Gruner am Arbeitsplatz
Gruner Mitarbeiterin arbeitet.