25. Juli 2022

TREETOP TOWER: Holz-Hochhaus für Hamburg

Mit Änderung der Bauordnung im Januar 2018 hat die Stadt Hamburg bis zu einer Gebäudehöhe von 22 m Holz als Baustoff bauaufsichtlich zugelassen. Damit wurde den gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen Rechnung getragen und eine weitere Möglichkeit geschaffen, die gesteckten Ziele zum Klimaschutz zu erreichen.

Mit Änderung der Bauordnung im Januar 2018 hat die Stadt Hamburg bis zu einer Gebäudehöhe von 22 m Holz als Baustoff bauaufsichtlich zugelassen. Damit wurde den gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen Rechnung getragen und eine weitere Möglichkeit geschaffen, die gesteckten Ziele zum Klimaschutz zu erreichen.

Insbesondere zum Brandschutz hat die Öffnung hin zu brennbaren Baustoffen im Tragwerk zu teils angeregten Diskussionen geführt. Diese werden begleitet von umfangreichen Forschungen (u.a. TIMpuls der Technischen Universität München), die Entwicklung und Fortschritt in der Nutzung von erneuerbaren Rohstoffen in Verbindung mit den brandschutztechnischen Herausforderungen vorantreiben. Zusammenfassend ist als ein Ergebnis festzuhalten, dass Holz zwar am Brandgeschehen teilnimmt, dabei in seinem Verhalten aber vorhersehbar und gutmütig bleibt.

Vor diesem Hintergrund haben wir uns in der Niederlassung Hamburg umso mehr gefreut, dass wir für unseren Kunden Art-Invest Real Estate und gemeinsam mit Spine Architects ein 16-geschossiges Hochhaus in Hamburg mit einem Holztragwerk zu projektieren - abweichend von den brandschutztechnischen Anforderungen also ein Gebäude mit einer Höhe von circa 60 m. Mit der geplanten Fertigstellung der 12.000 m² Nutzfläche im Jahre 2025, wird dann ein herausragendes Zeichen für Nachhaltigkeit auf dem Hammerbrooklyn.DigitalCampus sichtbar sein. Immerhin hat es das Planungsteam geschafft, über 60% der Tragstruktur (Decken und Stützen) mit dem Baustoff Holz auszuführen.

Seitens Gruner sind wird mit der umfänglichen Beratung zum Brandschutz und der Entwicklung des Brandschutzkonzeptes für den Bauantrag beauftragt. Die gesamte Planung unterstützen wir mit unserer umfassenden Expertise im Bereich BIM. Darüber hinaus werden wir zukünftig die Ausführungsplanung begleiten und die korrekte Umsetzung der brandschutztechnischen Anforderungen auf der Baustelle überwachen.

Mehr zu diesem spannenden Projekt haben Ole Matthiesen (Experte BIM) und Benjamin Breuckelmann (Abteilungsleiter Brandschutz) im Rahmen eines Vortrages auf dem HOLZBAU digital Symposium vorgestellt.

Hammerbrooklyn

Hammerbrooklyn

Das könnte Sie auch interessieren

2. September 2026

LSVA lll: Fertigstellung der ersten neuen stationären Erfassungsanlagen

Seit Anfang 2026 geht die neue Generation der LSVA-Erfassungsanlagen schweizweit kontinuierlich breit in den Einsatz. Sie erfasst die Fahrdaten schwerer Nutzfahrzeuge und sorgt für eine korrekte Schwerverkehrsabgabe. Gruner plant und realisiert mehrere Erfassungsstandorte und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur baulichen Einführung des neuen Systems.

1. September 2026

Neue Leitung für das Gruner-Geschäft in Serbien

Mirko Gvozdenović übernimmt die Leitung der Business Unit Energie, Hochbau und Infrastruktur in Serbien. Mit diesem Schritt setzt Gruner seinen internationalen Entwicklungsplan fort. In seiner neuen Funktion wird er die Aktivitäten in Serbien gezielt weiter ausbauen.

25. August 2026

Gruner wächst weiter und senkt gleichzeitig den CO₂-Ausstoss

Der Nachhaltigkeitsbericht 2025 zeigt: Gruner setzt den eingeschlagenen Weg fort, wächst wirtschaftlich und reduziert gleichzeitig seine Emissionen.