31. März 2023

Gruner verstärkt sich im Energiebereich

Gruner baut seine Energiedienstleistungen in der Schweiz und im grenznahen Ausland aus. Georg Möller ist neuer Leiter der Abteilung Wasserkraft in Zürich.

Gruner baut seine Energiedienstleistungen in der Schweiz und im grenznahen Ausland aus. Georg Möller ist neuer Leiter der Abteilung Wasserkraft in Zürich.

Mit der Abteilung Wasserkraft am Standort Zürich verstärkt Gruner sein Dienstleistungsangebot im Energiebereich. Abteilungsleiter ist Georg Möller, promovierter Bauingenieur mit Spezialisierung im Wasserbau. Vor seinem Eintritt bei Gruner Anfang März 2023 war Georg Möller mehrere Jahre als Projektingenieur und -leiter für die ETH Zürich und für andere Planungsunternehmen tätig. In seiner neuen Funktion wird er das Energiegeschäft in der Deutschschweiz und im grenznahen Ausland weiterentwickeln und die Abteilung mit zusätzlichen Fachpersonen ergänzen.

Gruner blickt auf eine langjährige Erfahrung in der Planung von Talsperren und Wasserkraftanlagen zurück. Mit der Übernahme der Stucky SA im Jahr 2013 konnte Gruner das Fachwissen und die Expertise sowohl im In- als auch im Ausland massgeblich ausbauen. Dank hochqualifizierten Fachleuten verfügen wir über umfassendes Wissen in der Planung und Überwachung von Talsperren, Hydrologie, Hydraulik, Stahlwasserbau, Kraftwerkszentralen und Energieübertragung. Unsere weiteren Spezialistinnen und Spezialisten aus den Fachbereichen Geotechnik, Untertagebau, Statik, Umwelt, Gebäude- und Elektrotechnik komplettieren jeweils die multidisziplinären Expertenteams.

Erfahren Sie mehr über unseren Abteilungsleiter Georg Möller im folgenden Kurzinterview.


Gruner: Georg, du bist Ingenieur mit Spezialisierung im Wasserbau. Dein Traumberuf?
Georg Möller: Definitiv. Im Studium habe ich den Bereich für mich entdeckt – und war letztendlich auch gut darin (lacht). Grundsätzlich war ich schon immer gerne am Wasser. In den Bergen ist es aber nochmal etwas anderes. Dort haben wir viele einzigartige Anlagen, wofür individuelle Lösungen erstellt werden. Dazu kommt deren schiere Grösse. Die Mischung aus Natur und Technik fasziniert mich.

Was reizt dich an Gruner als Unternehmen?
Ich finde es schön, dass es ein Schweizer Traditionsunternehmen ist, welches zudem im Bereich Talsperren ausserordentliche Referenzen aufweist. Ich freue mich darauf, Schnittstelle zwischen unterschiedlichsten Fachbereichen zu sein und in interdisziplinären Teams zu arbeiten. Das ist in der Wasserkraft essenziell, Hydraulik allein genügt nicht. Spezialistinnen und Spezialisten beispielsweise im Untertagebau, in der Elektrotechnik oder Gebäudetechnik sind gefragt - die haben wir alle in unserem Unternehmen.

Du besitzt rund 20 Jahre Projekterfahrung. Welches Projekt ist dir besonders in Erinnerung geblieben?
Als Erstes fallen mir die Projekte der Kraftwerke Oberhasli inmitten der Grimselwelt im Berner Oberland ein. Da war ich bereits verschiedentlich involviert.

Gerade in Krisenzeiten erlebt das Bild des Ingenieurs Konjunktur. Er soll mit seinem technischen Knowhow gesellschaftliche Probleme lösen und die Welt in einen besseren Ort verwandeln.
Als Ingenieure sind wir Naturwissenschaftler, die an die Technik glauben. Wir finden für alles eine Lösung. Deshalb zieht es uns in einer Krise auch nicht den Boden unter den Füssen weg. Die Probleme können wir jedoch nicht allein lösen, dafür braucht es viele weitere Disziplinen. Letztendlich ist es intensive Teamarbeit.

Wasserkraft

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